Glossar - Hilfestellung zur Erfüllung der Anforderungen aus der REACh-Verordnung
N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
| A | |
| Abnehmer eines Erzeugnisses |
Nach Art. 3, Nr. 35 "industrieller oder gewerblicher Anwender oder Händler, dem ein Erzeugnis geliefert wird; Verbraucher fallen nicht darunter“. |
| Abnehmer eines Stoffes oder einer Zubereitung | Nach Art. 3, Nr. 34 "nachgeschalteter Anwender oder Händler, dem ein Stoff oder eine Zubereitung geliefert wird“. |
| Agentur | Siehe Europäische Chemikalienagentur |
| Akteure der Lieferkette | Nach Art. 3, Nr. 17 "alle Hersteller und/oder Importeure und/oder nachgeschalteter Anwender in einer Lieferkette“. |
| Alleinvertreter |
Gemäß REACH VO Art. 8 - Alleinvertreter oder Alleiniger Vertretungsberechtigter eines nicht in der Gemeinschaft ansässigen Herstellers 2) Der Vertreter hat auch alle anderen Verpflichtungen für Importeure im Rahmen dieser Verordnung zu erfüllen. |
| Altstoff |
Gemäß Richtlinie 67/548/EWG Art.2 (1) h) Stoff, der im „Europäischen Verzeichnis der im Handel erhältlichen Stoffe“ („European Inventory of Existing Commercial Substances (EINECS)“) aufgeführt ist. Dieses Verzeichnis wurde berichtigt durch Mitteilung 2002/C 54/08 (ABl. EG Nr. C 54/13 vom 1.3.2002). Der Begriff „Altstoff“ wird jedoch explizit in der Richtlinie nicht verwendet. Altstoffe sind von den Anmeldepflichten der Art. 7-15 der Richtlinie ausgenommen (Art. 13 (1) erster Spiegelstrich). Diese Artikel sind ab 1.6.2008 aufgehoben und es sind die Registrierungspflichten gemäß REACH-Verordnung maßgebend. |
| Angemeldeter Stoff | Nach Art. 3, Nr. 21 "Stoff, der gemäß der Richtlinie 67/548//EWG angemeldet wurde und in Verkehr gebracht werden durfte“. |
| B | |
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BauA |
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BDI |
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| Beauftragter Dritter | third party representative |
| Benutzerkonto | User-Account |
| Beschränkung | Nach Art. 3, Nr. 31 „Bedienung für die Hersteller , die Verwendung oder das Inverkehrbringen oder das Verbot dieser Tätigkeiten“. |
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BfR |
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BImSchG |
Bundes-Immissionsschutzgesetz |
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Bioakkumulierend |
Charakteristik von für die Umwelt besonders gefährlichen Chemikalien. Bioakkumulierende Stoffe reichern sich in Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Menschen) an, wodurch Konzentrationen in einem Gewebe erreicht werden, die wiederum toxische Effekte auslösen können. |
| Bulk Pre-Registrierung | Die gleichzeitige Durchführung mehrerer Vorregistrierungen. Dazu werden die Stoffe, die registriert werden sollen, als Liste in dem Portal REACH-IT oder im IUCLID 5 hochgeladen. Die benötigten Listen müssen einem bestimmten Format (XML-Format) entsprechen. |
| C | |
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C&L |
Classification and Labelling – Einstufung und Kennzeichnung (E&K) |
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CARACAL |
Gemeinsames Gremium der für REACH einerseits und GHS/CLP andererseits zuständigen nationalen Behörden. |
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CAS |
Oftmals Kurzbezeichnung für die "Registry Number (RN)" des "Chemical Abstracts Service" der "American Chemical Society (ASC)", Suchmaschine |
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CLP |
Classification, Labelling and Packaging |
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CMR |
Carcinogenic, Mutagenic or Toxic for Reproduction Chemicals, classified under Directive 67/548/EEC - Krebserzeugende, mutagene oder reproduktionstoxische Stoffe, eingestuft nach Richtlinie 67/548/EWG |
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CSA |
Chemical Safety Assessment – Stoffsicherheitsbewertung oder |
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CSR |
Chemical Safety Report – Stoffsicherheitsbericht |
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CSTEE |
Früher: Scientific Committee on Toxicology, Ecotoxicology and Environment - Wissenschaftlicher Ausschuss der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zu Toxikologie, Ökotoxikologie und Umwelt, ) jetzt: SCHER (Scientific Committee on Health and Environmental Risks). |
| D | |
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DDT |
Dichlordiphenyltrichlorethan - Verbotenes Insektizid |
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DMEL |
Derived Maximum Exposure Level - Grenzwerttyp in der Diskussion für Stoffe ohne Schwellenwert. |
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DNEL |
Derived No-Effect Level - Abgeleitetes Null-Effekt-Niveau; der DNEL-Wert berechnet sich aus dem niedrigsten validen Wirkwert in Kombination mit bestimmten Sicherheitsfaktoren. Er wird für orale und dermale Expositionen in mg pro Person und Tag oder mg pro Körpergewicht und Tag angegeben. |
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Downstream User |
s. Nachgeschalteter Anwender |
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DPD |
Dangerous Preparation Directive |
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DU |
Downstream User - s. Nachgeschalteter Anwender |
| E | |
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E&K |
Einstufung und Kennzeichnung – Classification and Labelling (C&L) |
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EAK |
Europäischer Abfallkatalog |
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EBW |
Exposure-Based Waiving - Expositionsbasierte Testausnahme |
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ECB |
European Chemicals Bureau - Europäisches Chemikalienbüro mit Sitz in Italien, Einrichtung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften. |
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EChA |
s. Europäische Chemikalienagentur |
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ECVAM |
JRC's European Centre for the Validation of Alternative Methods- Europäisches Zentrum des Gemeinsamen Forschungszentrums für die Bewertung alternativer Testmethoden, Einrichtung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften. |
| Eigene Verwendung der Registranten | Nach Art. 3, Nr. 25 "industrielle oder gewerbliche Verwendung durch den Registranten“. |
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EINECS |
European Inventory of Existing Chemical Substances- Europäisches Altstoffverzeichnis: Stoffe, die zwischen dem 1.1.1971 und dem 18.9.1981 im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht wurden. S. a. "Altstoff". |
| Einfache Studienzusammenfassung | Nach Art. 3, Nr. 29 "Zusammenfassung der Ziele, Methoden, Ergebnisse und Schlussfolgerungen eines umfassenden Studienberichts mit Informationen, die für eine Beurteilung der Relevanz der Studie ausreichen“. |
| Einfuhr |
Nach Art. 3, Nr. 10 „physische Verbringung in das Zollgebiet der Gemeinschaft“. |
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ELINCS |
European List of Notified Chemical Substances - Europäische Liste angemeldeter chemischer Stoffe. ELINCS enthält Neustoffe, die nach Abschluss der EINECS-Liste (18. September 1981) gemäß Richtlinie 67/548/EWG(Neustoffverordnung) angemeldet wurden und werden. Das ELINCS-Register wird laufend aktualisiert. S. a. "Neustoff". |
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EMEA |
European Medicines Agency - Europäische Arzneimittelagentur, Einrichtung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften |
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EmS |
Unfallbekämpfungsmaßnahmen für Schiffe, die gefährliche Güter befördern |
| Endocrine disrupters |
Substance of very high concern that mimic or inhibit the effects of hormones – Stoffe sehr hoher Besorgnis, die hormonelle Effekte auslösen oder verhindern. |
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Erzeugnis |
Nach Art. 3, Nr. 3 "Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem Maße als die chemische Zusammensetzung seine Funktion bestimmt". |
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ES |
Exposure scenario - Expositionsszenario Nach Art. 3, Nr. 37 "Zusammenstellung von Bedingungen, mit denen dargestellt wird, wie der Stoff hergestellt oder während seines Lebenszyklus verwendet wird und wie der Hersteller oder Importeur die Exposition von Mensch und Umwelt beherrscht oder den nachgeschalteten Anwendern zu beherrschen empfiehlt. Diese Expositionsszenarios können ein spezifisches Verfahren oder gegebenenfalls verschiedene Verfahren oder Verwendungen abdecken". |
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eSDB |
Um einen Anhang zum Expositionsszenario erweitertes Sicherheitsdatenblatt - Safety Data Sheet extended by annexed exposure scenario |
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eSDS |
Safety Data Sheet extended by annexed exposure scenario - um einen Anhang zum Expositionsszenario erweitertes Sicherheitsdatenblatt |
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ESIS |
European Chemical Substance Information System- Europäisches Informationssystem zu chemischen Stoffen |
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EuGH |
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| Europäische Chemikalienagentur |
Nach Art. 3, Nr. 18 "die mit dieser Verordnung errichtete Europäische Chemikalienagentur“. Im Englischen „European Chemical Agency (EChA)“, siehe Titel X. Sitz Helsinki. Sie ist eine Einrichtung der Europäischen Gemeinschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (Art. 100). |
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EUSES |
European Union System for the Evaluation of Substances- System der Europäischen Union für die Stoffbewertung |
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EWSA |
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA oder auch nur WSA) ist eine beratende Einrichtung, jedoch kein Organ der Europäischen Union. Er wurde 1957 durch die Römischen Verträge eingesetzt. In ihm sind Arbeitgeber, Gewerkschaften, Landwirte, Verbraucher und andere Interessensgruppen vertreten, die gemeinsam die "organisierte Bürgergesellschaft" bilden. Zusammensetzung, Organisation und Aufgaben des EWSA sind in den Art. 257 bis 262 EGV geregelt. |
| Exposition | Im Sinne des Arbeits- und Verbraucherschutzes bedeutet Exposition, dass Menschen mit einem Stoff in Kontakt kommen. Umweltexposition bedeutet, dass Stoffe in die Umweltmedien Luft, Oberflächenwasser, Boden und Grundwasser gelangen und ihnen die dort lebenden Organismen ausgesetzt sind. |
| Expositionsszenario | Nach Art. 3, Nr. 37 "Zusammenfassung von Bedingungen , mit denen dargestellt wird, wie der Stoff hergestellt oder während seines Lebenszyklus verwendet wird und wie der Hersteller oder Importeur die Exposition von Mensch und Umwelt beherrscht oder den nachgeschalteten Anwender zu beherrschen empfiehlt. Diese Expositionsszenarien können ein spezifisches Verfahren oder gegebenenfalls verschiedene Verfahren oder Verwendungen abdecken“. Abkürzung: ES. |
| F | |
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F&E |
Forschung und Entwicklung – Research and Development (R&D) |
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FAO |
Food and Agriculture Organization of the United Nations - UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft |
| Forschung und Entwicklung, produkt- und verfahrensorientierte | Siehe "Produkt und verfahrensorientierte Forschung und Entwicklung“ |
| G | |
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GHS |
Globally Harmonised System of Classification and Labelling - Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen. Der Kommissionsentwurf für eine EG-Verordnung zum GHS liegt seit dem 27.6.2007 vor. Erste Informationen hierzu sind bei der Generaldirektion Unternehmen verfügbar. |
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GLP |
Good Laboratory Practice - Gute Laborpraxis |
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GPA |
Global Plan of Aktion - Globaler Maßnahmenplan |
| H | |
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H/I |
Hersteller/Importeur - Manufacturer/Importer (M/I) |
| Händler |
Nach Art. 3, Nr. 14 "natürliche oder juristische Personen mit Sitz in der Gemeinschaft, die einen Stoff als solchen oder in einer Zubereitung lediglich lagert und an Dritte in Verkehr bringt; darunter fallen auch Einzelhändler“. |
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HCB |
Hexachlorbenzol |
| Hersteller |
Nach Art. 3, Nr. 9 "natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die in der Gemeinschaft einen Stoff herstellt“. |
| Herstellung |
Nach Art. 3, Nr. 8 "Produktion oder Extraktion von Stoffen im natürlichen Zustand". |
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HPLC |
High Pressure Liquid Chromatography – Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie |
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HPV |
High Production Volume Chemicals - in großen Mengen hergestellte Chemikalien |
| I | |
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IARC |
International Agency for Research on Cancer - Internationales Krebsforschungszentrum |
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ICCA |
International Council of Chemical Associations - Internationaler Rat der Chemischen Industrieverbände |
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Identifizierte Verwendung |
Nach Art. 3, Nr. 26 "Verwendung eines Stoffes als solchem oder in einer Zubereitung oder Verwendung einer Zubereitung, die ein Akteur der Lieferkette, auch zur eigenen Verwendung, beabsichtigt oder die ihm schriftlich von einem unmittelbar nachgeschalteten Anwender mitgeteilt wird (identified use)". |
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IFCS |
Internationales Forum für Chemiekaliensicherheit |
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ILO |
International Labour Organization - UN-Arbeitsorganisation (IAO) |
| Importeur |
Nach Art. 3, Nr. 11 "natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die für die Einfuhr verantwortlich ist“. |
| Inverkehrbringen | Nach Art. 3, Nr. 12 "die entgeltliche bzw. unentgeltliche an Dritte oder Bereitstellung an Dritte. Die Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft.“ |
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In vitro-testing |
Studies done with cell or tissue cultures – Studien auf der Basis von Zellkulturen |
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In vivo-testing |
Studies done with live animals – Studien auf der Basis von Tierversuchen |
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IOMC |
Inter-Organization Programme for the Sound Management of Chemicals |
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IRPTC |
International Register of Potentially Toxic Chemicals - Internationales Register zu potentiell toxischen Stoffen |
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ISO |
International Standards Organisation – Internationale Normungsorganisation |
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IUCLID |
International Uniform Chemical Information Database - Internationale einheitliche Chemikalien-Informationsdatenbasis; Datenbanksystem, das Daten enthält, die nach der Verordnung (EG) Nr. 793/93 (Altstoffverordnung) zur Bewertung und Kontrolle der Umweltrisiken chemischer Altstoffe von der europäischen Industrie gesammelt und gemeldet wurden. |
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IUCLID 5 |
IUCLID 5 ist eine Software, die sowohl von Unternehmen (inkl. Beratern) als auch von den nationalen/internationalen Behörden und der Agentur zur Durchführung der Registrierung, Bewertung und Zulassung von Stoffen, die unter REACH fallen, genutzt wird. |
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IUPAC |
International Union for Pure Applied Chemistry - Internationale Vereinigung für reine angewandte Chemie. Institution für verbindliche Empfehlungen zu Nomenklatur, Symbolen, Terminologie, standardisierten Messmethoden, etc. in der Chemie. |
| J | |
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JRC |
Joint Research Centre - Gemeinsames Forschungszentrum, Einrichtung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften. |
| K | |
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Kow |
Octanol-water partition coefficient - Oktanol/Wasser-Verteilungskoeffizient. Ein dimensionsloser Verteilungskoeffizient, der das Verhältnis der Konzentrationen einer Chemikalie in einem Zweiphasensystem aus n-Oktanol und Wasser angibt. Er ist ein Modellmaß für die Polarität bzw. Wasser-/Fettlöslichkeit der Chemikalie: Je höher der Koeffizient, desto stärker die Tendenz des Stoffes, sich z.B. im Fettgewebe von Organismen anzureichern. |
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KMU |
Kleine und mittlere Unternehmen |
| Kurzzeittoxizität |
Zur Bestimmung der Kurzzeittoxizität werden Organismen steigenden Konzentrationen eines Stoffes ausgesetzt und die Konzentration ermittelt, bei der innerhalb von 1 bis mehreren Tagen bestimmte Effekte auftreten (z.B. LZ50 , bei der 50% der Testorganismen sterben oder EC90, bei der an 90% der getesteten Organismen negative Effekte auf). |
| L | |
| Langzeittoxizität |
Auch chronische Toxizität. Zur Bestimmung der Langzeittoxizität werden die Organismen über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage (Algen) bis Wochen) mit steigenden Konzentrationen eines Stoffes (in der Regel auf einem niedrigeren Niveau als bei Kurzzeittests) ausgesetzt und die Effekte beobachtet. Ergebnisse sind die NOECs (no effect concentration) bzw. LOECs (lowest effect concentraion). |
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LC |
lethal concentration (Letale Konzentration) |
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LCA |
Life Cycle Assessment – Bewertung des Lebensweges |
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LD |
lethal dose (Letale Dosis) |
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LD50 |
Mittlere tödliche Konzentration eines Stoffes - Median lethal concentration; bei dieser Konzentration sind im Versuch 50 % der Versuchsorganismen gestorben. |
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Legierung |
Nach Art. 3, Nr. 41 "ein metallisches, in makroskopischem Maßstab homogenes Material, das aus zwei oder mehr Elementen besteht, die so verbunden sind, dass sie durch mechanische Mittel nicht ohne weiteres getrennt werden können". |
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Letter of access |
Zugangs- und Nutzungsberechtigung betr. Studien. |
| Lieferant eines Erzeugnisses |
Nach Art. 3, Nr.33 "Produzent oder Importeur eines Erzeugnisses; Händler oder anderer Akteur der Lieferkette, der das Erzeugnis in Verkehr bringt. |
| Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung |
Nach Art. 3, Nr. 32 "Hersteller, Importeur, nachgeschalteter Anwender oder Händler, der einen Stoff als solchen oder in einer Zubereitung in Verkehr bringt. |
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LOEL |
Lowest Observed Effect Level – Niedrigste Dosis, bei der noch ein Effekt feststellbar ist |
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LRI |
Legal Resource Index |
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LVP |
Low Production Volume Chemicals - in kleinen Mengen hergestellte Chemikalien |
| M | |
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M/I |
Manufacturer/Importer - Hersteller/Importeur (H/I) |
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M-Faktor |
Multiplikationsfaktor für die Einstufung von Gemischen. |
| Monomer |
Nach Art. 3, Nr. 6 "ein Stoff, der unter den Bedingungen der für den jeweiligen Prozess verwendeten relevanten polymerbildenden Reaktion imstande ist, kovalente Bindungen mit einer Sequenz weiterer ähnlicher oder unähnlicher Moleküle einzugehen“. |
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MOS |
Margin of safety – Sicherheitsspanne |
| N | |
| Nachgeschalteter Anwender |
Nach Art. 3, Nr. 13 "natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die im Rahmen ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit einen Stoff als solchen oder in einer Zubereitung verwendet, mit Ausnahme des Herstellers oder Importeurs. Händler oder Verbraucher sind keine nachgeschalteten Anwender. Ein […] Reimporteur gilt als nachgeschalteter Anwender“. Englisch: Downstream User, Abkürzung: NA, Abkürzung englisch: DU. |
| Naturstoff |
Nach Art. 3, Nr. 39 "natürlich vorkommender Stoff als solcher, unverarbeitet oder lediglich manuell, mechanisch oder durch Gravitationskraft, durch Auflösung in Wasser, durch Flotation, durch Extraktion mit Wasser, durch Dampfdestillation oder durch Erhitzung zum Wasserentzug verarbeitet oder durch beliebige Mittel aus der Luft entnommen“. |
| Neustoff |
Stoff, der kein Altstoff gemäß Richtlinie 67/548/EWG Art. 2 (1) h) ist. Es müssen bis zum 31.5.2008 gemäß den Art. 7-15 der Richtlinie angemeldet werden, sofern er in Verkehr gebracht wird. Ab dem 1.6.2008 sind diese Artikel aufgehoben und es sind die Registrierpflichten von REACH maßgebend. |
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NCD |
New Chemicals Database - Datenbasis zu neuen Chemikalien |
| Nicht chemische Veränderung |
Nach Art. 3, Nr. 40 "Stoff, dessen chemische Struktur unverändert bleibt, auch wenn er einem chemischen Verfahren oder einer chemischen Behandlung oder einer physikalischen mineralogischen Umwandlung, zum Beispiel zur Beseitigung von Verunreinigungen, unterzogen wurde“. |
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NLP (No-Longer Polymers) |
No-Longer Polymers Stoff, der bis Anfang der 90er Jahre (Inkrafttreten der 7. Änderungsrichtlinie) als Polymer klassifiziert war. Seitdem es eine genauere Definition des Begriffes "Polymer" im Chemikalienrecht gibt, sind dadurch einige Stoffe, die bis dahin als Polymere galten, nicht länger als solche anzusehen (No-longer Polymers). Es wurde eine weitere Liste für No-Longer Polymers (Nicht-länger Polymere) erstellt. Für diese Stoffe wurden "No-Longer Polymer-Nummern" vergeben, siebenstellig vom Typ XXX-XXX-X. Beginnend mit 500-001-0. |
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NOAEL |
No observed adverse effect level - Dosis, bei der kein schädigender Effekt mehr feststellbar ist |
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NOEC |
No observed effect concentration - Konzentration, bei der kein schädigender Effekt mehr feststellbar ist |
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NOEL |
No observed effect level - Dosis, bei der kein Effekt mehr feststellbar ist. In der Toxikologie eine Messgröße, um die Toxizität einer Substanz anzugeben als höchste Dosis einer Substanz, die keine statistisch messbar anderen Effekte hervorruft als an einer unbehandelten Kontrollgruppe beobachtet. Hierbei steht stets das sensibelste Versuchstier unter Beobachtung, welches unter lebenslanger Fütterung mit dem zu erforschenden Stoff auf eventuelle funktionelle und strukturelle Veränderungen hin untersucht wird. |
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Non-Phase-in-Stoff |
Stoff, der kein Phase-in-Stoff ist, d. h. a) er ist nicht im europäischen Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe (EINECS) aufgeführt, b) der Hersteller oder Importeur kann nicht nachweisen, dass er den Stoff nicht in der Europäischen Union (gemäß Mitgliederstand vom 1.5.2004: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern) in den 15 Jahren vor Inkrafttreten von REACH (1.6.2007) in Verkehr gebracht hat und c) er wurde nicht (ausgenommen Polymere) in einem Land der Europäischen Union (Mitgliederstand vom 1.5.2004) gemäß Richtlinie 67/548/EWG vor dem 1.6.2007 angemeldet. |
| O | |
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OECD |
Organization for Economic Cooperation and Development- Internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. |
| Only representative | siehe Alleinvertreter |
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OPS |
Overarching Policy Strategy - In der OPS legte die ICCM-Konferenz in Dubai folgende zentrale übergreifende SAICM-Ziele fest:
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Opt-out |
Nichtteilnahme an einem Konsortium zur Registrierung |
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ORATS |
Online European Risk Assessment Tracking System - Europäisches Online-System zur Nachverfolgung von Risikobewertungen |
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OSOR |
One Substance, One Registration - Ein Stoff, Eine Registrierung; Prinzip aus früheren Fassungen der REACH-Verordnung mit dem Ziel, dass jeder Stoff nur eine Registriernummer erhält und nur einmal registriert wird. Informationen zu einem Stoff sollen von mehreren Herstellern gemeinsam im Rahmen eines Konsortiums erstellt werden können, um die Kosten zu reduzieren und unnötige Tierversuche zu vermeiden. |
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OSPAR |
Oslo-Paris Convention for the Protection of the Marine Environment of the North East Atlantic - Konvention von Oslo und Paris zum Schutz der Meeresumwelt des nordöstlichen Atlantiks |
| P | |
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PBT |
Persistent, Bio-Accumulative and Toxic - Persistent, bioakkumulierbar und toxisch. Stoffe mit persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Eigenschaften. Persistent bedeutet, dass ein Stoff in der Umwelt stabil ist und nur langsam abgebaut werden kann. Bioakkumulierend bedeutet, dass sich ein Stoff in Lebewesen anreichern kann und dadurch Konzentrationen in einem Gewebe erreicht werden können, die wiederum toxische Effekte auslösen können. Toxisch bedeutet: schädlich für Lebewesen. |
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PCB |
Polychlorierte Biphenyle - Stark umweltschädliche und giftige chemische Verbindung für Isolier- und Hydraulikflüssigkeiten. |
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PCDD/F |
Polychlorierte Dibenzodioxine und -furane |
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PEC |
Predicted Environmental Concentration - Vorhergesagte Umweltkonzentration. Bei der Abschätzung der Umweltexposition werden die stoffspezifischen Konzentrationen in den einzelnen Umweltkompartimenten Wasser, Sediment, Boden und Luft berechnet. Diese PEC-Werte stellen für die Bewertung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs der Chemikalie eine Grundlage für die Risikoabschätzung von Stoffen dar. |
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Persistent |
Charakteristik von für die Umwelt besonders gefährlichen Chemikalien. Persistente Stoffe sind in der Umwelt stabil, sie werden nicht oder nur sehr langsam abgebaut und können sich deshalb in der Umwelt anreichern. |
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Phase-in-Stoff |
Stoff, der mindestens einem der folgenden Kriterien entspricht: a) der Stoff ist im europäischen Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe (EINECS) aufgeführt; b) der Stoff wurde in der Gemeinschaft oder in den am 1. Januar 1995 oder am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetretenen Ländern hergestellt (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern), vom Hersteller oder Importeur jedoch in den 15 Jahren vor Inkrafttreten dieser Verordnung nicht mindestens einmal in Verkehr gebracht, vorausgesetzt, der Hersteller oder Importeur kann dies durch Unterlagen nachweisen; c) der Stoff wurde in der Gemeinschaft oder in den am 1. Januar 1995 oder am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetretenen Ländern vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung vom Hersteller oder Importeur in Verkehr gebracht und galt als angemeldet im Sinne des Artikels 8, Absatz 1, erster Anstrich der Richtlinie 67/548/EWG, entspricht jedoch nicht der Definition eines Polymers nach der vorliegenden Verordnung, vorausgesetzt, der Hersteller oder Importeur kann dies durch Unterlagen nachweisen. |
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PIC |
Prior Informed Consent, the Rotterdam Convention of Prior Informed Consent sets up a system to control international trade in certain hazardous substances - Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung. |
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PNEC |
Predicted No-Effect Concentration - Vorhergesagte Konzentration, bei der kein Effekt auftritt. Wert, der eine aus den ökotoxikologischen Prüfungen abgeleitete, errechnete Stoffkonzentration in einem Umweltmedium bezeichnet (Wasser, Boden, Luft, etc.). Oberhalb dieser Konzentrationen können schädliche Wirkungen auf Organismen nicht ausgeschlossen werden. In der Regel werden für die Berechnung Daten aus den Prüfungen zur Algen-, Daphnien- oder Fischtoxizität herangezogen. Das französische Insitut INERIS stellt derzeit eines der wenigen Datenbankangebote zu PNEC-Werten zur Verfügung. |
| Polymer |
Nach Art. 3, Nr. 5 "Stoff, der aus Molekülen besteht, die durch eine Kette einer oder mehrerer Arten von Monomereinheiten gekennzeichnet sind. Diese Moleküle müssen innerhalb eines bestimmten Molekulargewichtsbereichs liegen, wobei die Unterschiede beim Molekulargewicht im Wesentlichen auf die Unterschiede in der Zahl der Monomereinheiten zurückzuführen sind. Ein Polymer enthält: <!--[if !supportLists]-->a) <!--[endif]-->eine einfache Gewichtsmehrheit von Molekülen mit mindestens drei Monomereinheiten, die zumindest mit einer weiteren Monomereinheit bzw. einem sonstigen Reaktanten eine kovalente Bindung eingegangen sind; b) weniger als eine einfacheGewichtsmehrheit von Molekülen mit dem selben Molekular- gewicht“. |
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POP |
Persistent Organic Pollutant - Persistenter Organischer Schadstoff. Langlebiger organischer Schadstoff, der aufgrund seiner chemischen Eigenschaften sehr stabil ist und somit in der Umwelt nur sehr langsam bzw. praktisch gar nicht abgebaut bzw. umgewandelt werden kann. Aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt können diese Verbindungen weltweit verteilt werden und sich in Menschen und Tieren anreichern. Deshalb wird auf internationaler Ebene versucht, die Herstellung und den Einsatz von bestimmten POPs einzuschränken bzw. ganz zu verbieten. In einem ersten Ansatz wurden mit der POP-Konvention (Stockholmer Übereinkommen), die im Mai 2001 in Stockholm stattfand, die Herstellung und der Gebrauch von 12 Stoffen bzw. Stoffgruppen (auch das "dreckige Dutzend" genannt) eingeschränkt bzw. verboten. |
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POPs |
Persistent Organic Pollutants - Sammelbezeichnung für umweltschädigende Gifte |
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PPORD |
Product and Process Oriented Research and Development - Produkt- und verfahrensorientierte Forschung und Entwicklung |
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Pre-SIEF |
Vorbereitungsphase für die Einrichtung eines SIEF zur Feststellung der Stoffidentität. |
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Produzent eines Erzeugnisses |
Nach Art. 3, Nr. 4 "Eine natürliche oder juristische Person, die ein Erzeugnis in der Gemeinschaft produziert oder zusammensetzt". |
| Produkt- und verfahrensorientierte Forschung und Entwicklung | Nach Art. 3, Nr. 22 "mit der Produktentwicklung oder der Weiterentwicklung eines Stoffes als solchem, in Zubereitung oder Erzeugnissen zusammenhängende wissenschaftliche Entwicklung, bei der zur Entwicklung des Produktionsprozesses und/oder zur Erprobung der Anwendungsmöglichkeiten des Stoffes Versuche in Pilot- oder Produktionsanlagen durchgeführt werden“. Abkürzung engl. PPORD. |
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Pro Jahr |
Nach Art. 3, Nr. 30 "pro Kalenderjahr, sofern nicht anders angegeben; für Phase-in-Stoffe, die in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren eingeführt oder hergestellt wurden, werden die Mengen pro Jahr auf der Grundlage des Durchschnitts der Produktions- bzw. Importmengen in den drei unmittelbar vorhergehenden Kalenderjahren berechnet". |
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PRTRs |
Pollution Release and Transfer Registers |
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PSM |
Pflanzenschutzmittel |
| Q | |
| Qualifizierte Studienzusammenfassung |
Nach Art. 3, Nr. 28 "detaillierte Zusammenfassung der Ziele, Methoden, Ergebnisse und Schlussfolgerungen eines umfassenden Studienberichts mit Informationen, die für eine unabhängige Beurteilung der Studie ausreichen, so dass der umfassende Studienbericht möglichst nicht mehr eingesehen werden muss. |
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QSAR |
Quantitative Structure Activity Relationship - Quantitative Beziehung zwischen einer pharmakologischen, chemischen, biologischen oder physikalischen Wirkung eines Moleküls und seiner chemischen Struktur. |
| R | |
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RA |
Risk Assessment – Risikobewertung |
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RAR |
Risk Assessment Report - Bericht zur Risikobewertung |
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R&D |
Research and Development - Forschung und Entwicklung (F&E) |
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REACH |
Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals - Registrierung, Evaluierung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien |
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REACH-IT |
REACH-IT ist das Workflow-System der Europäischen Chemikalienagentur (EChA), es verfügt über ein Web-Portal, worüber die Registrierdossiers an die Agentur übermittelt werden und wird auch für die Vorregistrierung (1.6.2008 - 1.12.2008) genutzt. |
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Read across |
Übertragung von Stoffeigenschaften von einem Stoff auf einen anderen per Analogieschluss |
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Registrant |
Nach Art. 3, Nr. 7 "Hersteller oder Importeur eines Stoffes oder Produzent oder Importeur eines Erzeugnisses, der ein Registrierungsdossier für einen Stoff einreicht". |
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RIP |
REACH Implementation Project - Projekt zur Implementierung von REACH. Informationen zum aktuellen Stand der Arbeiten bietet das ECB an. |
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RMM |
Risk Management Measure - Maßnahme zur Risikobeherrschung oder Risikomanagementmaßnahme |
| R 50/53 |
R-Satz: sehr giftig für Wasserorganismen , kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkung haben. |
| S | |
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SAICM |
Strategic Approach to International Chemicals Management - Strategieansatz zum internationalen Chemikalienmanagement |
| Sameness of substance |
Stoffidentität |
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SAR |
Structure Activity Relationship - Beziehung zwischen einer pharmakologischen, chemischen, biologischen oder physikalischen Wirkung eines Moleküls und seiner chemischen Struktur. |
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SCHER |
Scientific Committee on Health and Environmental Risks - Wissenschaftlicher Ausschuss der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zu Gesundheits- und Umweltrisiken. |
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SCOEL |
Scientific Committee on Occupational Exposure Limits - Wissenschaftlicher Ausschuss der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für Arbeitsplatzgrenzwerte. |
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SDB |
Sicherheitsdatenblatt - Safety data sheet |
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SDS |
Safety data sheet – Sicherheitsdatenblatt |
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SEA |
Socio-economic analysis - Sozio-ökonomische Analyse |
| Sicherheitsdatenblatt |
Datenblatt mit Sicherheitshinweisen für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. In der EU und vielen anderen Ländern müssen solche Datenblätter vom Inverkehrbringer, Einführer und Hersteller von Gefahrstoffen und von Zubereitungen, die diese Gefahrstoffe über eine bestimmte Mengengrenze hinaus enthalten, zur Verfügung gestellt werden. Abkürzung: SDB, Abkürzung engl.: SDS |
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SIEF |
Substance Information Exchange Forum - Forum zum Informationsaustausch über Stoffe. Unter REACH (Art. 29) ein Forum zum Austausch von Stoffinformationen, das nach der Vorregistrierung von Phase-in-Stoffen gegründet wird. Teilnehmer eines SIEF sind alle Hersteller/Importeure eines identischen Stoffes. Ziel der SIEFs ist es, Mehrfachdurchführungen von Versuchen zu verhindern. |
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SIEF facilitator |
Koordinator und Initiator eines SIEF |
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SME |
Small and medium enterprises - Kleine und mittlere Unternehmen, siehe KMU. |
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SPORT |
Strategic Partnership on REACH Testing - Strategische Partnerschaft für Tests nach REACH |
| Standort |
Nach Art. 3, Nr. 16 "zusammenhängende Örtlichkeit, in der im Falle mehrerer Hersteller eines oder mehrerer Stoffe bestimmte Teile der Infrastruktur und der Anlagen gemeinsam genutzt werden“. |
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Stoff |
Nach Art. 3, Nr. 1 "chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschließlich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ohne Beeinträchtigung seiner Stabilität und ohne Änderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden können". |
| Stoff, gefährlich |
Zu den besonders gefährlichen Stoffen zählen: <!--[if !supportLists]-->- <!--[endif]-->CMR-Stoffe: Krebs erregende (karzinogene), erbgutschädigende (mutagene) und fortpflanzungsschädigende (reproduktionstoxische) Stoffe; <!--[if !supportLists]-->- <!--[endif]-->PBT-Stoffe: Stoffe, die in der Umwelt nicht abgebaut werden, sich stark in Mensch und Tier anreichern und toxisch sind (persistente, bioakkumulierende und toxische Stoffe); <!--[if !supportLists]-->- <!--[endif]-->vPvB-Stoffe: Stoffe, die nicht abgebaut werden und sich sehr stark in Geweben anreichern (sehr persistente und sehr bioakkumulierende Stoffe); - andere Stoffe, die ähnlichenAnlass zur Besorgnis geben, z.B. hormonartig wirkende (endokrine) Stoffe. |
| Stoffsicherheitsbericht |
Der Stoffsicherheitsbericht (CSR) enthält die Stoffsicherheitsbeurteilungen, die für alle registrierten Stoffe durchzuführen ist, die der Registrierungspflichtige in Mengen von 10 t/a oder mehr herstellt oder einführt. |
| Stoffsicherheitsbeurteilung oder –bewertung |
Für alle Stoffe, die registrierungspflichtig sind, ist eine Stoffsicherheitsbeurteilung (CSA) durchzuführen und ein Stoffsicherheitsbericht (CSR) zu erstellen, wenn der Registrierpflichtige diese Stoffe in Mengen von 10 t/a oder mehr herstellt oder einführt. Die Stoffsicherheitsbeurteilung ist entweder für jeden Stoff als solchen oder in einer Zubereitung oder für eine Stoffgruppe durchzuführen. |
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SVHC |
Substance of Very High Concern - Stoff sehr hoher Besorgnis. |
| Supply Chain Management | Dieser Begriff bezeichnet das ganzheitliche Managen von Lieferketten. Diese Lieferketten sind immer komplexer geworden: Wickelten Unternehmen früher einen Großteil der logistischen Aufgaben wie Transport, Lagerung und Umschlag in Eigenregie ab, kamen durch Trends wie das "Outsourcing" oder "Just in time" eine Vielzahl externer Partner wie Spediteure oder Lagerdienstleister mit speziellen Kernkompetenzen mit ins Spiel. Damit erhöht sich die Zahl der Schnittstellen von betriebsinternen und -externen Partnern. Die Aufgabe des Supply Chain Managements ist die Koordinierung aller beteiligten Partner der Kette. Ziel ist ein dynamisches Zusammenwirken der Lieferketten-Mitglieder sowie der effiziente Einsatz von Ressourcen. |
| T | |
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TA-Luft |
Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft |
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TGD |
Technical Guidance Document - Technische Leitlinie. Diese Dokumente werden derzeit in den REACH Implementation Projects (RIP) erarbeitet. Informationen zum aktuellen Stand der Arbeiten bietet das ECB an. Eine Reihe Technischer Leitlinien ist bereits fertiggestellt und über die Website der Europäischen Chemikalienagentur (EChA) verfügbar. |
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TRA |
Targeted Risk Assessment - Gezielte Risikobewertung |
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TSCA |
Toxic Substance Control Act - Gesetz zur Minderung toxischer Stoffe |
| U | |
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UBA |
Umweltbundesamt - Federal Environment Agency |
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UEC |
Use and exposure category – Verwendungs- und Expositionskategorie (VEK) |
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Umfassender Studienbericht |
Nach Art. 3, Nr. 27 "vollständige und umfassende Beschreibung der Tätigkeit zur Gewinnung der Informationen. Hierunter fällt auch die vollständige wissenschaftliche Veröffentlichung, in der die durchgeführte Studie beschrieben wird, oder der vom Prüflabor erstellte umfassende Bericht, in dem die durchgeführte Studie beschrieben wird". |
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UN |
United Nations |
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UNEP |
United Nations Environment Programme - Umweltprogramm der Vereinten Nationen |
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UNITAR |
United Nations Institute for Training and Research -UN Ausbildungs- und Forschungsinstitut. |
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UVCB |
Substances of unknown variable composition, complex reaction products or biological materials - Stoffe unbekannter, variabler Zusammensetzung, komplexe Reaktionsprodukte oder biologische Materialien. UVCB-Stoffe sind Stoffe, deren qualitative und/oder quantitative Zusammensetzung mehr oder weniger unbekannt ist. UVCB-Stoffe wie komplexe Reaktionsgemische oder Extrakte werden daher in aller Regel nicht nur durch die genaue Zusammensetzung, sondern auch durch zusätzliche Parameter definiert. |
| V | |
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VEK |
Verwendungs- und Expositionskategorie - Use and Exposure Category (UEC) |
| Verwendung |
Nach Art. 3, Nr. 24 "Verarbeiten, Formulieren, Verbrauchen, Lagern, Bereithalten, Behandeln, Abfüllen in Behältnisse, Umfüllen von einem Behältnis in ein anderes, Mischen Herstellen eines Erzeugnisses oder jeder andere Gebrauch“. |
| Verwendung, angegebene/unterstützte | Verwendung eines Stoffes als solchem oder in einer Zubereitung oder Verwendung einer Zubereitung, die durch ein nachgeschaltetes Glied der Lieferkette, einschließlich der eigenen Verwendung, beabsichtigt ist oder die ihm schriftlich von einem anderen nachgeschalteten Anwender angegeben wird und in dem übermittelten Stoffsicherheitsbericht erfasst ist. |
| Verwendung, unerwünschte/ nicht unterstützte | Verwendung durch einen nachgeschalteten Anwender, von der der Registrant abrät. |
| Verwendungs- und Expositionskatalog | Nach Art. 3, Nr. 38 "Expositionsszenario, das ein breites Spektrum von Verfahren oder Verwendung abdeckt, wobei die Verfahren oder Verwendungen zumindest in Form der kurzen, allgemeinen Angaben zur Verwendung bekannt gegeben werden“. Abkürzung: VEK. |
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VOC |
Volatile Organic Compound (Flüchtige organische Verbindung) |
| Vorregistrierung | Pre-Registration |
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vPvB |
Very persistent, very bio-accumulative - sehr persistent, sehr bioakkumulierbar. Stoffe, die nicht als toxisch bekannt, aber besonders persistent und besonders stark bioakkumulierend sind (s. Stoffe, gefährliche). |
| W | |
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Waiving |
Auslassung von Tests |
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WHO |
World Health Organization - Welt-Gesundheits-Organisation der Vereinten Nationen |
| Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung | Nach Art. 3, Nr. 23 "unter kontrollierten Bedingungen durchgeführte wissenschaftliche Versuche, Analysen oder Forschungsarbeit mit chemischen Stoffen in Mengen unter 1 Tonne pro Jahr“. |
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WTO |
World Trade Organisation - Welthandelsorganisation |
| Z |
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| Zubereitung |
Nach Art. 3 Nr. 2 "Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen“. Diese Definition entspricht der bisherigen Definition in Richtlinie 67/548/EWG. Zubereitungen werden durch Einführung des „Globally Harmonized System (GHS)“ in „Mischung“ umbenannt werden. Die Definition wird dann durch den (hier implizit angenommenen) Halbsatz“…, die nicht miteinander Reagieren“ ergänzt. |
| Zuständige Behörde | Nach Art. 3, Nr. 19 "die von den Mitgliedstaaten zur Erfüllung der Pflichten aus dieser Verordnung eingerichtete/n Behörde/n bzw. Stellen“. |
| Zwischenprodukt | Nach Art. 3, Nr. 15 "Stoff, der für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und hierbei verbraucht oder verwendet wird, um in einen anderen Stoff umgewandelt zu werden (nachstehend „Synthese“ genannt)
<!--[if !supportLists]-->a) <!--[endif]-->Nicht isoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das während der Synthese nicht vorsätzlich aus dem Gerät, in dem die Synthese stattfindet, entfernt wird (außer für Stichprobenzwecke). Derartiges Gerät umfasst Reaktions-behälter und die dazugehörige Ausrüstung sowie jegliches Gerät, das ein oder mehrere Stoffe in einem kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess durchlaufen, sowie Rohrleitungen zum Verbringen von einem Behälter in einen anderen für den nächsten Reaktionsschritt; nicht dazu gehören Tanks oder andere Behälter, in denen die Stoffe nach der Herstellung gelagert werden; <!--[if !supportLists]-->b Standorientiertes isoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nicht isolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt, dessen Herstellung und die Synthese eines anderen Stoffes/anderer Stoffe aus ihm am selben, von einer oder mehreren Rechtspersonen betriebene Standort durchgeführt wird; c) Transportiertes isoliertesZwischenprodukt: Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nicht isolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt und an Standorte geliefert oder zwischen diesen transportiert wird.“ |
Basis dieser Hilfestellung sind diverse Veröffentlichungen und Nachschlagewerke. Die Chemical Check GmbH Gefahrstoffberatung haftet nicht für die Richtigkeit der hier gegebenen Informationen. Diese Hilfestellung wird bei Bedarf aktualisiert um die in der Praxis gewonnenen Erfahrungen umgehend nutzbar zu machen.